Rachel Ward – Numbers 3: Den Tod im Griff

Autor Rachel Ward

Titel Numbers 3: Den Tod im Griff

Seitenzahl 310

Verlag Chicken House

Genre Jugendthriller

Preis 13,95 €

ISBN 3551520372

Erscheinungsdatum April 2012

Erster Satz: „Das kleine Mädchen sitzt auf der Erde.“

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Inhalt bei amazon.de
„2030 – Adam ist kein Unbekannter mehr. Seit er versucht hat, die Menschen vor der bevorstehenden Katastrophe zu warnen, weiß jeder von seiner Gabe. Denn wenn Adam in fremde Augen schaut, kann er das Todesdatum seines Gegenübers sehen. Und genau das macht ihn zum Objekt der Begierde von Saul und seinen Männern. Um Adam unter Druck zu setzen, entführen sie Sarahs Tochter Mia. Adam bleibt nur eins: Er muss so tun, als wäre er zur Zusammenarbeit bereit. Denn noch ahnt niemand, dass auch Mia eine unheimliche Gabe besitzt. Und die kann zu ewigem Leben verhelfen …“

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Meine Meinung
Als großer NUMBERS-Fan freute ich mich schon lange auf das Ende der Trilogie. Band 1 begeisterte mich 2010 sehr. Band 2 toppte sogar noch Band 1 und war eines meiner absoluten Lesehighlights 2011. So kam es, dass ich extrem neugierig auf den letzten Teil der NUMBERS-Trilogie war, welcher jetzt im April endlich erschienen ist. Doch leider musste ich feststellen, dass alle Vorfreude dahin wich und ich von dem Ende recht enttäuscht bin.

Der Schreibstil ist wieder typisch Ward: Einfach strukturiert und sehr jugendlich. Dies war ich schon von den beiden Vorgängern gewohnt. Ich hatte die stille Hoffnung, dass er erwachsener und reifer wird über die drei Bände hinweg, aber dies ist nicht geschehen. Die Sprache ist demnach wieder ziemlich jung und umgangssprachlich. Störte nicht wirklich, war aber auch nicht besonders toll.

Adam als auch Sarah haben sich für mein Gefühl eher zum Negativen hin verändert. Adam war mir allerdings sympathischer, als Sarah, denn sie wirkte auf mich naiv und wusste oftmals nicht, was sie eigentlich wirklich will. Wir erleben wieder Kapitelweise abwechselnd die Erlebnisse von Adam und Sarah mit, sodass wir uns von beiden Seiten ein Bild machen können. Das gefällt mir gut, auch, dass diese Kapitel immer schön kurz gehalten sind, sodass man schnell durch kommt beim Lesen.
Seit den Vorgängen von Band 2 sind zwei Jahre ins Land gegangen und England ist nach wie vor Schutt und Asche. Unsere beiden Protagonisten leben immer noch in Notunterkünften und fliehen durchs Land. Die Umstände, unter denen sie nun leben müssen und besonders die Ereignisse, die Band 3 beherrschen, haben mir für das Ende der Trilogie nicht wirklich gut gefallen. Hier wird der Dystopiegedanken am Schopfe gepackt und ordentlich ausgenutzt, was ich ja eigentlich sehr mag. Allerdings geschieht dies in einer Form, die ich für ein Jugendlich zu brutal und zu kompliziert erachte. Ich hatte öfter das Problem, den Geschehnissen folge leisten zu können und war oftmals verwirrter nach einem neuen Kapitel, als zu vor. Für mich wurde die Idee mit den Zahlen und den Todesmomenten, welche Sarah und Adam in den Augen ihrer Mitmenschen sehen können, zu extrem ausgeschöpft. Wie die Autorin diese GABE in diesem Abschlussband auf die Spritze treibt hat mir gar nicht gefallen, leider.

Gegen Ende kam extrem viel Action und Spannung auf, sodass das Buch nur so davon raste. Die Ereignisse überschlugen sich und irgendwann habe ich den Anschluss auch kaum noch halten können. Zu viel passierte meiner Meinung nach in den letzten 100 Seiten.
Besonders Sarahs Handlungen konnte ich oftmals nicht wirklich nachvollziehen und für mich war es zudem auch noch schwer zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Ich war grundsätzlich bei jeder neu hinzukommenden Person kritisch eingestellt und betrachtete sie durchgehend als Feind.

Ein Trilogieabschluss, der mich leider enttäuscht hat. Oftmals habe ich das Gefühl, dass Band 2 einer Reihe der schwächste ist, bzw. schwächer als Band 1. Dies war hier nicht der Fall. Für mich war ganz klar Band 2 der absolute TOP BAND dieser NUMBERS-Trilogie, gefolgt von Band 1. Band 3 macht leider nicht nur als letztes Buch der Reihe den Abschluss, sondern bekommt von mir auch nur drei Sterne in der Gesamtbeurteilung. Für mich war das Ende einfach nichts, leider. Hatte mir einfach mehr erhofft und gewünscht.

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Letztes Wort: „… hält.“

Bewertung

Cover-Gestaltung 5/5

Preis-Leistung 4/5

Sprache 4/5

Inhalt 3/5

Spannung 3/5

Umsetzung 3/5

Gesamt: 22/30

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~ von David - 29. April 2012.

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