Jack Kilborn – Das Hotel

Autor Jack Kilborn

Titel Das Hotel

Seitenzahl 382

Verlag Heyne

Genre Psychothriller

Preis 8,99€

ISBN 3453528832

Erscheinungsdatum Dezember 2011

Erster Satz: „Maria öffnete die Tür und wurde von Abraham Lincoln begrüßt.“

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Inhalt bei amazon.de

„Willkommen im Hotel des Grauens

Einladend wirkt das Rushmore Inn zwar nicht gerade, aber der Profisportlerin Maria bleibt nichts anderes übrig, als sich dort ein Zimmer zu nehmen. Als ihr klar wird, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, ist es schon zu spät – denn aus dem Rushmore Inn reist niemand lebend wieder ab …“

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Meine Meinung

Wer nach „Angst“ zu „Das Hotel“ von Jack Kilborn greift, weiß ganz genau, was ihn erwartet: Splatter, Gemetzel und richtig kranker Scheiß. Genau das habe ich mir vom neuen Buch erwartet und wurde nicht enttäuscht.

Der Plot ist schnell erzählt: Ein Wald, ein abgelegenes Hotel, ein Haufen kannibalische Mistgeburten und viel Blut. Was wie „schon 100 mal gelesen und gesehen“ klingt, verwandelte sich zu einem richtig guten Lesegenuss.

Klar ist die Grundstory nicht neu, denn Leute, die viel in diese Richtung lesen und schauen kennen zuhauf solche Storys. Ich persönlich musste direkt an „Wrong turn“ denken und „Das Hotel“ könnte die literarische Grundlage für diesen Film durchaus gewesen sein.

Dennoch las es sich keineswegs „alt bekannt“. Mich hat die Story gleich gepackt und Kilborns direkter und gleichzeitig einfach verständlicher Sprachstil verwandelte das Lesen in einen wahren Horrortrip. Besonders die Hintergründe der Familie, welche das Rushmore Inn leiten, haben mir gefallen, denn sie sind krank und gestört zu gleich. Sie haben die Idee abgerundet und all dies, was der Leser nach und nach erfährt passt total in die Story.

Geht man nach der Beschreibung von einem einzigen Handlungsstrang aus, wird man enttäuscht, denn hier finden sich drei bis vier Handlungsstränge wieder, welche nach und nach zusammen geführt werden.

Wer mich kennt, weiß, dass ich mir vielen Namen meine Probleme habe, die Leute auseinander zu halten. Dies hat hier bei allerdings geklappt, obwohl wir viele Familienmitglieder und Opfer kennen lernen.

Das Augenmerk liegt hier ganz klar auf der Abschalterei, allerdings steckt ein interessanter Hintergrund dahinter, welcher das Altbekannte zu etwas Neuem werden ließ. Einfach lesen, denn verraten will ich da nichts.

Dass es ziemlich blutig, makaber und eklig zugeht, muss ich sicherlich nicht noch extra erwähnen. Wer wie ich „Angst“ gelesen hat, weiß, wie Kilborn schreibt. Sein Stil ist keinesfalls niveaulos oder „einfach“ die ein Laymon, sondern recht intellektuell und schockierend. Mein Kopfkino wurde sehr gut angeregt und ich habe den Film, der im Kopf ablief, sehr genossen.

Für mich war dieser neue Kilborn wieder einmal ein Highlight und zeigte mir erneut, dass er genau nach meinem Geschmack schreibt. Für Psychothriller- und Horrorliebhaber ein Must-read!

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Letztes Wort: „…“

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Bewertung

Cover-Gestaltung 4/5

Preis-Leistung 4/5

Sprache 4/5

Inhalt 4/5

Spannung 4/5

Umsetzung 5/5

Gesamt: 25/30

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~ von David - 25. Dezember 2011.

4 Antworten to “Jack Kilborn – Das Hotel”

  1. Jo, GENAUSO seh ich das auch…ein total geiles krankes Buch mit wunderbar beschriebenen grausigen Details, absolut flüssig geschrieben…was will man mehr? 😀

  2. Danke für die Rezi, da wandert es doch gleich auf meine Wunschliste 🙂

  3. Das Buch klingt, als könnte es mir gefallen! 🙂 Setze es gleich mal auf meine Wunschliste *g*

    Übrigens an dieser Stelle vielen Dank für das Wichtel-Buch! Habe mich sehr gefreut (auch über den Tee :D)!

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