Gail Giles – Tote Mädchen schreiben keine Briefe

Autor Gail Giles

Titel Tote Mädchen schreiben keine Briefe

Seitenzahl 175

Verlag Thienemann

Genre Jugendthriller

Preis 12,95€

ISBN 3426198819

Erscheinungsdatum September 2011


Erster Satz: „Es lief alles gerade ein wenig besser, bis ich einen Brief meiner toten Schwester erhielt.“

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Inhalt bei amazon.de

„Sunnys Schwester Jazz ist tot. Doch dann taucht eine junge Frau auf, die aussieht wie Jazz, spricht wie Jazz und sogar die Erinnerungen der Familie teilt. Sunnys Eltern glauben an ein Wunder. Sunny aber weiß: Das ist nicht ihre tote Schwester! Psychogramm einer zerstörten Familie.“

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Meine Meinung

Gleich von Beginn an ist der Leser mittendrin in der Problematik des 175-seitigen Jugendthrillers von Gail Giles, denn die Autorin taucht sofort in die Geschichte rund um Sunny und ihrer toten Schwester Jazz ein. Gut so, denn bei 175 muss einfach jede Seite passen und da darf nicht lange drum herum geredet werden.

Sunny ist sich sicher: Ihre Schwester Jazz ist tot. Doch auf einmal tritt ein Mädchen in das Leben ihrer Familie und ihre Eltern sind überzeugt: Das ist Jazz und nein, sie ist doch nicht tot. Sunny jedoch ist von Anfang an misstrauisch und will dem Rätsel um „Jazz 2“ auf die Spur kommen…

Für ein Jugendthriller ab etwa 10 Jahren finde mich dieses Buch einen klasse Einstieg in das Genre. Es ist sehr kurz und oberflächlich geschrieben, sodass es an keiner Stelle langatmig oder öde wird.

Selbstverständlich ist es weder blutig noch brutal, weswegen ich es besonders älteren Kindern bzw. jungen Jugendlichen als Einstieg sehr gut empfehlen kann.

Das Geheimnis bzw. das Rätsel rund um Jazz ist psychologisch gut durchdacht und bringt nach und nach einige Entdeckungen mit sich. Dies hat mir Spaß beim Lesen gemacht.

Die angespannte Atmosphäre in Sunnys Familie kam sehr gut herüber, besonders ihr Vater war mir sympathisch, da auch er nicht so ganz an Jazz Überleben glaubt. Die Blindheit der Mutter wirkt auch authentisch und gut vorstellbar.

Die thematische Idee zu diesem Buch hat mir auch von Anfang an gefallen, die Auflösung des Ganzen war für mich okay, aber für Kinder bzw. junge Jugendliche ist es sicherlich eine spannendere Sache als für mich als erwachsenen Leser.

Natürlich ist dieser Jugendthriller mit „Erwachsenenthriller“ nicht zu vergleichen, weswegen ich meine Bewertung auch angepasst habe. Ich als jahrelanger Thrillerleser- und -liebhaber hatte dennoch meinen kurzen Spaß mit dem Buch und kann es auch Erwachsenen für zwischen durch gerne ans Herz legen.

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Letztes Wort: „… getan?“

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Bewertung

Cover-Gestaltung 4/5

Preis-Leistung 2/5

Sprache 4/5

Inhalt 3/5

Spannung 3/5

Umsetzung 3/5

Gesamt: 19/30

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~ von David - 23. Oktober 2011.

Eine Antwort to “Gail Giles – Tote Mädchen schreiben keine Briefe”

  1. Sehr schöne Rezi. Das Buch hört sich doch recht interessant an … ich werde es mal im Auge behalten. 🙂

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