Kerstin Gier – Saphirblau

Autor Kerstin Gier

Titel Saphirblau

Seitenzahl 400

Verlag Arena

Genre Jugendfantasy

Preis 16,95€

ISBN 3401063472

Erscheinungsdatum Januar 2010

Erster Satz: „Es war dunkel in den Gassen von Southwark, dunkel und einsam.“

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Inhalt bei amazon.de

„Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!“

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Meine Meinung

Nachdem ich von dem ersten Band der Edelsteintrilogie „Rubinrot“ sehr positiv überrascht war und ihn klasse fand, musste ich unbedingt auch den 2. Teil „Saphirblau“ lesen.

Im 2. Band haben sich die beiden Hauptcharaktere Gwendoyln und Gideon sehr schön weiterentwickelt. Auch wenn Band 2 direkt an Band 1 anschließt, wirken sie reifer, aber keineswegs weniger amüsant. Auch hier hatte ich beim Lesen wieder viel Spaß und dieser wurde insbesondere durch den Wasserspeier Xemerius hervorgerufen, welcher nun endlich seinen Auftritt hat. Xemerius’ Sprüche sind einfach super witzig gewesen und ich hoffte in jedem Kapitel, dass er wieder auftaucht. Er hatte einfach für jede noch so konfuse Situation einen frechen Spruch auf Lager.

Insgesamt war der Humor genauso wie im Vorgänger wieder viel vorhanden, sodass mir dieses Buch ebenfalls gut gefiel. Gwendoyln lernt immer mehr über das Leben als Zeitreisende kennen und dies bedeutet nicht immer nur Spaß. Doch zusammen mit Gideon, für den sie immer mehr zu empfinden scheint, aber dennoch nicht wirklich aus ihm schlau wird, klappt dies gut – wenn auch recht chaotisch. Die beiden sind wirklich amüsant zusammen zu erleben.

Die Abenteuer, die die beiden in diesem Buch erleben, sind inzwischen gefährlicher und erlebnisreicher geworden, als noch in „Rubinrot“. Dadurch hat die Story vor allem an Handlung dazu gewonnen.

Kerstin Giers Schreibstil liest sich weiterhin sehr flüssig und gut verständlich und so kommt es, dass ich auch „Saphirblau“ binnen kürzester Zeit verschlungen habe.

Was mir an diesem Band diesmal etwas weniger gefallen hat, waren die vielen verschiedenen Zeitsprünge bzw. Erlebnisse, welche doch recht schwierig auseinander zuhalten waren. Jedenfalls für mich. Das Ganze war etwas wirr und so musste ich mich stellenweise durchbeißen, dennoch war es spannend und wieder ein klasse Leseerlebnis.

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Nun bin ich natürlich äußerst gespannt darauf, wie die Edelsteintrilogie mit „Smaragdgrün“ enden wird, welches ich in naher Zukunft sicher lesen werde.

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 Letztes Wort: „… London.“

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Bewertung

Cover-Gestaltung 5/5

Preis-Leistung 3/5

Sprache 4/5

Inhalt 4/5

Spannung 3/5

Umsetzung 4/5

Gesamt: 23/30

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~ von David - 2. August 2011.

2 Antworten to “Kerstin Gier – Saphirblau”

  1. Ich fand auch Xemerius total witzig 😀 Er ist neben Grimalkin von „Plötzlich Fee“ mein Lieblingscharakter 😀
    Ich werde jetzt mal weiter bei deinen Rezis stöbern 🙂
    Liebe Grüße

  2. Xemerius ist wirklich toll 🙂 haha Kerstin hat so einen tollen Humor. Ich liebe die Edelsteintriologie 🙂 schöne rezension.

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