Charlaine Harris – Vorübergehend tot

Autor Charlaine Harris

Titel Vorübergehend tot

Seitenzahl 330

Verlag Feder&Schwert

Genre Fantasy

Preis 9,95€

ISBN 3867620555

Erscheinungsdatum Juli 2009

Erster Satz: „Als der Vampir das Lokal betrat, hatte ich schon jahrelang auf ihn gewartet.“

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Inhalt bei amazon.de

„Sookie Stackhouse jobbt in einer Kleinstadt in Louisiana als Kellnerin. Sie ist still, introvertiert und geht selten aus. Nicht, dass sie nicht hübsch wäre. Im Gegenteil. Sookie hat nur, na ja, eben diese Behinderung. Sie kann Gedanken lesen. Das macht sie nicht gerade begehrenswert. Doch dann taucht Bill auf. Er ist groß, düster, gutaussehend – und Sookie hört kein Wort von dem, was er denkt. Er ist genau die Art Mann, auf die sie schon ihr ganzes Leben lang wartet…“

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Meine Meinung

Seit ich im Vampirwahn bin, kann ich gar nicht genug bekommen von den Blutsaugern und da der Vampirhype vor Jahren an mir vorbei gegangen ist, habe ich nun so einiges vor mir, an dem ich mich lesetechnisch, als auch serientechnisch, bedienen kann. Und da mir von mehreren nun die Reihe um Sookie Stackhouse empfohlen wurde, las ich nun den ersten Band.

Der erste Band der inzwischen 11-bändigen Reihe „Vorübergehend tot“ führt den Leser in das Leben von Sookie Stackhouse ein, jede Protagonistin, mit der wir alle zukünftigen Bände erleben werden.

Das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben, was dem Leser einen super Einstieg in die Geschichte an sich und vor allem in Sookies Gedankenwelt bringt. Sie lebt zusammen mit ihrer Oma in einem kleinen Ort in Louisiana, hat noch einen Bruder, welcher gerne Frauen aufreißt, arbeitet als Kellnerin in der Bar eines ihrer Freunde und führt ansonsten ein recht unspektakuläres Leben. Bis auf die Tatsache, dass sie von jedem Menschen die Gedanken hören kann. Dies stresst sie natürlich sehr und so ist Sookie oftmals damit beschäftigt, alles zu versuchen, um nicht hinhören zu müssen. Bis eines Tages ein Mann die Bar beritt, dessen Gedanken sie nicht lesen kann und natürlich genießt der ab diesem Zeitpunkt Sookies volle Aufmerksamkeit…

In Charlaine Harris Vampirreihe um Sookie Stackhouse sind die Vampire inzwischen gut in die Gesellschaft integriert, allerdings hegen immer noch viele Mitbewohner Vorurteile gegen sie. Seit einiger Zeit müssen sie sich nicht mehr von Menschenblut ernährend, denn japanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, synthetisches Blut herzustellen. „True Blood“ versorgt die Beißer seitdem mit allem, was Tote so brauchen.

Diese und viele weitere witzig-abgewandelte Aspekte haben mich von Beginn an begeistert den Roman lesen gelassen. Sookie ist eine dümmliche und recht naive junge Frau, welche aber auch dadurch einen nach und nach ans Herz wächst. Ihr Bruder ist der typische Macho, ihr Chef flirtet ebenfalls gerne und ihre Oma war von der ersten Begegnung an mein Lieblingscharakter.

Sookies Arbeitskolleginnen sind zugleich auch ihre Freundinnen und besonders Tara war einfach genial. Sehr tough und stark, wohingegen Sookie eher zurückhaltend und schüchtern wirkte.

Die Begegnung mit dem ersten Vampir in ihrem kleinen Wohnort sorgte natürlich direkt für großes Aufsehen und als dann auch noch ein paar Morde geschahen, war der Vampirkrimi perfekt. Für meinen Geschmack allerdings kam das recht blutige Morden doch etwas zu oft vor. Ich bin zwar ein Thrillerfan, der es gerade blutig liest, aber in diesem Fall stand mir das ab der 2. Hälfe des Buches doch zu sehr im Vordergrund. Ich hätte viel mehr über Bill, dem neuen Vampir, erfahren. Allerdings muss man natürlich berücksichtigen, dass die der erste Teil einer lange Reihe ist und so bin ich mir sicher, dass wir nach und nach immer mehr über die einzelnen Charaktere erfahren werden und die Autorin sicherlich nicht im ersten Band schon alles verraten wollte.

Die Spannung ist für einen Krimi ganz okay gehalten. Ich wusste von vornherein, dass die Reihe viel schwarzen Humor beinhaltet und somit sah ich dieses Buch auch keineswegs als Vampirkrimi an. Schon auf der dritten Seite musste ich das erste Mal Lachen und die humorvolle Linie zog sich durch das gesamte Buch. Natürlich muss man diesen eigenartigen Humor der Autorin mögen. Er ist recht trocken, makaber und eben schwarz. Aber ich mag so was sehr gerne und somit hatte ich mit dem Buch wirklich meinen Spaß.

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Zusammenfassend ist demnach zu sagen, dass mir der Beginn der Sookie Stackhouse Reihe von Charlaine Harris gut gefallen hat. Sie beschreibt jeden Charakter zur Einführung klar und deutlich, sodass man einen ersten Eindruck gewinnt. Sie macht einem Lust auf die Folgebände und hält einen beim Lachen. Für mich auf jeden Fall eine Reihe, die ich weiter lesen werde.

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Letztes Wort: „… normal.“

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Bewertung

Cover-Gestaltung 4/5

Preis-Leistung 4/5

Sprache 4/5

Inhalt 4/5

Spannung 3/5

Umsetzung 3/5

Gesamt: 22/30

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~ von David - 31. Juli 2011.

5 Antworten to “Charlaine Harris – Vorübergehend tot”

  1. „Sookies Arbeitskolleginnen sind zugleich auch ihre Freundinnen und besonders Tara war einfach genial. Sehr tough und stark, wohingegen Sookie eher zurückhaltend und schüchtern wirkte.“

    erm… gehört dieser Satz dem Buch oder der Seria „True Blood“?

  2. Huhuu David!

    Eine ganz schöne Rezi zu dieser tollen Reihe. Mich hatte der erste Teil damals noch nicht so überzeugt, dass kam erst nach und nach. Aber spätestens nach „Club Dead“ war ich süchtig. 😉 Viel Spaß mit den nächsten Teilen dieser Serie und Sookie.

    Lovely

  3. Sehr schöne Rezi. Wie gesagt hatte ich das Buch in Amerika angefangen, es aber nach nur wenigen Seiten schon abgebrochen. Nach deiner Rezi hätte ich allerdings schon Lust drauf, noch einen Versuch zu starten wobei ich sagen muss, dass mir die TV-Serie nicht gefällt. Die ist mir zu sexistisch … schon fast zu pervers^^ Ich werd mal gucken, ob ich mich noch mal ran traue 🙂

    • Also so pervers ist das Buch überhaupt nicht null und es gibt auch viel weniger drogen etc.!

  4. Tolle Rezi!!
    Schwarzer Humor, war bisher nie meins..hoffentlich mag ich das Buch.. 😀

    Ganz liebe Grüße ♥
    Yvi

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