Vincent Kliesch – Der Todeszauberer

Autor Vincent Kliesch

Titel Der Todeszauberer

Seitenzahl 350

Verlag blanvalet

Genre Thriller

Preis 8,99€

ISBN 3442374936

Erscheinungsdatum April 2011

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Erster Satz: „Stell dir vor, draußen in der Dunkelheit lauert jemand.“

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Inhalt bei amazon.de

„Sie suchten den Mann fürs Leben – und fanden einen Mann zum Sterben…

Eine verstümmelte Frauenleiche wird ans Havelufer geschwemmt, und Hauptkommissar Julius Kern steht vor einer neuen Herausforderung: Siebzehn Frauen hat der so genannte Schläfenmörder bereits getötet, und die Opfer haben nur eines gemeinsam – eine Schlagwunde an der rechten Schläfe. Inmitten der schwierigen Ermittlungen erhält Kern einen anonymen Brief von einem alten Bekannten: Tassilo Michaelis, freigesprochener Massenmörder und Kerns Erzfeind, scheint Informationen zu besitzen, die Kern auf die Fährte des Schläfenmörders führen könnten. Doch er verlangt dafür einen hohen Preis…“

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Meine Meinung

Nach „Die Reinheit des Todes“ ist „Der Todeszauber“ Vincent Klieschs zweiter Thriller und zugleich auch der 2. Teil der „Kern-Tassilo-Trilogie“.

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Diesmal wütet ein von der Kriminalpolizei betitelter „Schläfenmörder“ – da jedes seiner Opfer eine deutliche Verletzung im Schläfenbereich aufweist –  um, und befindet sich aktuell in Berlin, wo Hauptkommissar Julius Kern sofort mit seinen Ermittlungen beginnt. Denn er wird zu Rate gezogen, wenn andere schon längst am Fall gescheitert sind und inzwischen gehen 17 Frauenleichen auf das Konto des „Schläfenmörders“.

Während Kerns Ermittlungen taucht ein anonymer Brief auf, der nur von Kerns Erzfeind Tassilo Michaelis stammen kann. Wer „Die Reinheit des Todes“ gelesen hat, wird wissen, was dieser Mann auf dem Gewissen hat und wie Kerns Beziehung zu ihm aussieht. Kern sieht sich und seine Familie in Gefahr und wird an die schlimme Zeit von vor drei Jahren erinnert. Neben beruflichem kommt nun also auch privates Chaos in Kerns Leben und er muss einen kühlen Kopf bewahren, um beides zu trennen und gleichzeitig zu beschützen und bewahren…

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Da mir damals „Die Reinheit des Todes“ so gut gefallen hat, stand für mich klar, dass ich auch den 2. Teil der Trilogie um Kern und Tassilo lesen werde.

Jetzt nach der Lektüre des 2. Bandes bin ich mir auch sicher, den letzten Teil lesen zu wollen, obwohl dieser hier mich ein kleinwenig enttäuscht hat.

Wie in Band 1 ist Kern auch hier wieder ein für mich sehr sympathischer Charakter. Ich mag seine Art und vor allem mag ich den Humor, welchen der Autor in kleinen sarkastischen Sätzen und Anspielungen einbringt.

Ebenso ist der Mörder, da verrate ich nicht zu viel, relativ weit von Anfang an bekannt. Dies mag ich an Vincent Klieschs Thriller total gerne: Dass man quasi „live“ dabei ist, wie sich beide Seiten – Mörder und Ermittler – aufeinander zu bewegen und vor allem, was im Kopf des Killers vorgeht.

Viele bemängeln diese Tatsache und empfinden es als spannungsreduzierend, wenn der Mörder von Beginn bekannt ist. Ich allerdings finde es eine nette Erfrischung zwischen all den anderen Thrillern und Krimis, wo dies der Fall ist.

Stumpfe Mördersuche ist für mich nämlich viel weniger interessant, als beide Seiten gleichzeitig zu betrachtet und mitzurätseln, wann und wie sie aufeinander stoßen werden.

Die Umsetzung, wie Tassilo mit dem gesuchten „Schläfenmörder“ zutun hat, fand ich ganz okay. Es klang realistisch und glaubhaft.

Zur Sprache kann ich nur sagen, dass Klieschs Schreibstil klar und einfach gehalten ist. Keine komplizierten Wörter oder Satzverknüpfungen, beim Lesen ist alles deutlich und verständlich.

Die Spannung empfand ich diesmal allerdings als nicht so hoch wie im Vorgänger.

Obwohl auch hier wieder sehr blutige Morde beschrieben werden, empfand ich sie in „Der Reinheit des Todes“ noch brutaler und „interessanter“. Dadurch minderte es für mich die Spannung. Hätte mir noch mehr Einblicke in die Gedankenwelt von Tassilo und dem Schläfenmörder gewünscht.

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Fazit für mich: Ein guter Thriller und Nachfolger, leider für mich ein bisschen zu wenig Spannung und Thrill, gute Ideenumsetzung und ein schnelles Leseerlebnis.

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Letztes Wort: „… aus.“

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Bewertung

Cover-Gestaltung 3/5

Preis-Leistung 4/5

Sprache 4/5

Inhalt 4/5

Spannung 3/5

Umsetzung 4/5

Gesamt: 22/30

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~ von David - 15. Mai 2011.

Eine Antwort to “Vincent Kliesch – Der Todeszauberer”

  1. […] Vincent Kliesch – Der Todeszauberer […]

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